Mittwoch, 25. April 2018

Federspiel - Unerhört Bumm! (2012)

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 Federspiel ist ein österreichisches Bläserensemble. Das Repertoire des Bläserseptetts umfasst unter anderem Volkmusik aus Österreich, seinen osteuropäischen Nachbarländern sowie Lateinamerika.

Das Ensemble wurde 2004 in Krems an der Donau von sieben Studenten der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und des Konservatoriums Wien gegründet. In Zusammenarbeit mit Rudi Pietsch wurde speziell für diese Besetzung arrangierte Volksmusik erarbeitet. Neben Eigenkompositionen mit Pop-Elementen gehören auch Arrangements von Walzern, Polkas, Märschen und der Csárdás zum Repertoire der Gruppe. Lateinamerikanische Einflüsse brachte der in Mexiko geborene Trompeter Ayac Iuan Jimenez-Salvador in die Gruppe ein.[3][4]
Das Album Unerhöhrt Bumm wurde an eher unüblichen Orten aufgenommen, etwa einer Fahrradwerkstatt, einem Museum, einer Instrumentenbauerwerkstatt und einem Wohnzimmer und wurde im August 2012 mit dem Ö1 Pasticcio-Preis ausgezeichnet.[5][6] 2011 gewann die Gruppe bei den Austrian World Music Awards den Publikumspreis, 2015 waren sie Gewinner des Hauptpreises.[7]
Im ORF waren sie unter anderem 2007 bei Klingendes Österreich und 2011 bei Wir sind Kaiser zu sehen, im Mai 2016 wirkten sie an der im ORF übertragenen Eröffnung der Wiener Festwochen am Wiener Rathausplatz mit.[8] Im 2016 veröffentlichten Film Das Leben ist keine Generalprobe über Heinrich Staudinger ist die Gruppe mit dem von Ayac Iuan Jimenez-Salvado komponierten Stück Baile de Morpheus zu hören.[9] Tourneen führten sie durch Europa und Kanada.[10]
2017 gestalteten sie die Musik zur Dokumentation Die Zukunft ist besser als ihr Ruf (Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion).[11] Anfang März 2018 traten sie gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich mit eigenen Kompositionen und Arrangements im Großen Musikvereinssaal im Wiener Musikverein und im Festspielhaus St. Pölten auf.[12]
Quelle:  https://de.wikipedia.org/wiki/Federspiel_(Band)

Montag, 23. April 2018

Lang & Lengl - Sonntag 29. April 2018 - Konrad Uferhaus, Stockerau

Das Duo Lang & Lengl wird am Sonntag den, den 29. April, im Konrad Uferhaus im Rahmen der Serie „AUklang“ ein Konzert geben.



Seit einigen Jahren gibt es im Konrad Uferhaus die künstlerische Serie AUklang, die von den Gästen gerne besucht wurde und daher im Jahr 2018 (bereits seit 1. April) alle zwei Wochen Musik-Events präsentieren wird.
Erstmals werden uns - mit Leidenschaft und Authentizität - Sängerin Lilo Lengl und Gitarrist Thomas Lang erfreuen. Sie bringen bei AUklang 2018 ein umfangreiches Repertoire inklusive kultiger Coversongs aus Pop, Jazz, Funk und Soul ergänzt durch eigene Kompositionen im Dialekt von Wien und Umgebung. Lang & Lengl verstehen es, Stücke aus all diesen Genres authentisch zu interpretieren.
"Ein Gitarrist, der klingt, wie wenn er zu dritt wäre. Dazu eine unglaubliche Stimme. Mehr benötigen die beiden nicht." Mag. Georg Ihm.
A Musi, a Glaserl, a bissl wos schnabuliern - wie warats?

Wichtig: Das Uferhaus ist ausschließlich zu Fuß, per Rad oder mit dem Kanu erreichbar. 
Mit der Schnellbahn kommt man bis zum Bhf. Stockerau, von da sind es ca. 2km bis zum Gasthaus. Wer mit dem Auto anreist, nimmt bspw. die Autobahn A22, Abfahrt Stockerau-Mitte und kann das Park & Ride-Angebot beim Bahnhof nutzen. Siehe den Lageplan auf Google Maps.

Weitere Informationen gibt es auf der Website der Stadtgemeinde Stockerau.

Ort
Konrad Uferhaus 
Stockerau, In der Au 5

Beginn
11:00 Uhr



Schaller & Bernd - Des is jo des (2016)

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Es muss Ende der 80er gewesen sein, als sich Clemens Schaller und Bernd Kronowetter mit einer Soulband durch verruchte Kellerlokale getrieben haben, um (unter anderem auch) zu musizieren… Dann trennten sich ihre Wege.
Der eine studierte Klavier, der andere Gesang, jeder machte in den letzten 20 Jahren seinen Weg als Künstler, Schaller als Pianist und Songwriter, Bernd u.a. als Sänger und Songwriter in der Acapella-Formation MAINSTREET.
Etwa 20 Jahre später trafen sie sich “zufällig” wieder. Jeder (vielleicht) ein bisschen weiser -  jeder an vielen Erfahrungen und Liedern reicher. Bernd war mittlerweile überzeugt: "20 Jahre Bühnenberuf und weit über 1000 Live-konzerte ist genug". Weshalb er auch seit 2009 ausschließlich als Studioproduzent gearbeitet hatte und jegliche Live-Auftritte verweigert hatte. Irgendwie - wie, das bleibt ein Rätsel - schaffte es Clemens jedoch, diese Überzeugung aufzuweichen. So begannen sie, gemeinsam zu texten, zu komponieren – und live zu singen…
2014 feierten sie gemeinsam ihr erfolgreiches Debüt als Formation “Schaller & Bernd” und sind als selbige seither verdächtig häufig anzutreffen: mit ihren einzigartigen, humoristisch-philosophischen, berührenden Lebensbetrachtungen in ihren Texten und ihrer hochwertigen, ins Herz gehenden Musik, wie auch dank der virtuosen Musikerbesetzung, begeistern sie regelmäßig ihr Publikum.
(Percussion: Christian Einheller, Bass: Bernhard Osanna)
Quelle:   https://www.musikdesign.at/schallerundbernd-live

Sonntag, 22. April 2018

DA HANS & SEINE SAITENREISSER

Auf und ab (2010)

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Eierlos..?! (2011)
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naa.. wird drahn ned leisser (2011)

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Lärmarm...?! (2014)
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Beschreibung

Auf die Frage, wo denn DA HANS musikalisch einzuordnen wäre, entstand spontan folgende Aussage, die bis heute Gültigkeit hat:
"Stell Dir vor Alkbottle sind nach dem Gig die Getränkebons ausgegangen. Sie irren im Veranstaltungslokal umher um nach etwas Trinkbaren zu suchen. Dabei treffen sie auf die Herren von STS. Diese haben gerade vergessen wie in Griechenland der Wein schmeckt. So tun sie sich zusammen um in einem kleinen Club gemeinsam(!) zu musizieren..."
Dort wo diese Geschichte mangels Phantasie zwangsläufig enden muss, beginnt DA HANS sein Werk!
DA HANS bewegt sich im "Rock'n'Roll" im weitesten Sinne. Die Texte im steirischen Dialekt handeln von Dingen, wie sie jede/r erlebt und daher auch nachvollziehen kann. Die Songs sind bewusst einfach gehalten und können auch Spaß machen, wenn man einfach nur erdige Rockmusik hören möchte. In einer (oder mehreren?) Mußestunden kann man durch die Texte in die Gedankenwelt des HANS eintauchen und sich des öfteren auch selbst darin wiedererkennen.

Besetzung

Johnny Schwarzinger - vokale Dialektmitteilungen, 6- und 12-Gitarrensaitenreisser, 4 Bass-Saitenreisser
Erwin Mauerhofer – 6-Gitarrensaitenreisser, dialektische Chorunterstützung
Angelika Pudmich - Tasteng'sindel, dialektische Chorunterstützung
Quelle:  http://www.mundartig.at/index.php/Bands/articles/dahans.html

Freitag, 20. April 2018

Aniada A Noar & Friends - Liacht Light (2002)

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 Aniada a Noar, was so viel heißt wie Ein jeder ein Narr (weststeirischer Dialekt), ist eine steirische Volksmusik-Gruppe. In einer erweiterten Formation tritt die Gruppe seit 2004 auch unter dem Namen polka potente (früher: Noarn Groove) auf.
Das Quartett ging aus der Formation „Folkfriends“ hervor, die ursprünglich in der Weststeiermark mit „Western & Country-Musik“ aufgetreten war. Zur Erstbesetzung gehörten (ab 1981) neben Andreas Safer und Eduard Zwanzer noch Rupert (Bertl) Pfundner und Wolfgang (Wuff) Zagar. Diese beiden hatten davor bei „Dingley Dell“ gespielt.
In der zweiten Besetzung der „Folkfriends“ ersetzte Wolfgang Moitz dann Wuff Zagar. Er und Safer brachten stärkere Folk-Elemente ein. Die Flöte veränderte das Klangbild des Quartetts. Bertl Pfundner: „Ich hab so lange Country & Western gespielt, da fiel es mir schwer, mich auf sowas einzustellen.“ Die neue Entwicklung ging nun klar in Richtung Country- & Folkmusic.
Im Juli 1983 trafen die „Folkfriends“ bei einer Veranstaltung in der „Brücke“ in Graz mit den Brüdern Martin Krusche und Michael Krusche zusammen, die dort ihr Programm „Literatur, Blues und 'Rock & Roll'“ spielten. Zu der Zeit tendierte Edi Zwanzer stark dazu, die Formation zu verlassen, und beim folgenden Weihnachtskonzert in Rosental war sein Ausstieg beschlossene Sache. Michael Krusche spielte vorerst sporadisch mit und eignete sich das Repertoire an. Ab März 1984 gehörte er den „Folkfriends“ regulär an. Ein Konzert im Grazer „Kleeblatt“ gilt als Fixierung der neuen Besetzung. Damals mit auf der Bühne: die Musiker Jimmy Cogan und Kurt Keinrath (Erste Allgemeine Verunsicherung) sowie der Kabarettist Jörg-Martin Willnauer.
Im Sommer 1984 absolvierten die „Folkfriends“ und der Künstler Martin Krusche gemeinsam eine Tournee durch Südfrankreich, bei der sich das Quartett weiter festigte. Im Mai 1985 stand die Gruppe auf der Bühne zur „Großen Chance“ des ORF und hatte einen ermutigenden TV-Auftritt.

Ab 1985/86 lief das Repertoire laut Andi Safer zweigleisig: Zur Folkmusic aus anderen Ländern kam auch traditionelle Musik aus Österreich hinzu. 1985 standen die Vier neben Alan Stivell auf der Bühne des „Folkest“ in San Daniele. Ende 85 war klar, dass es mit den „Folkfriends“ vorbei sein würde. Das Konzept der Gruppe hatte sich inzwischen völlig verändert. Und Andi Safer setzte als neuen Namen „Aniada a Noar“ durch.
„Es ist Volksmusik, und zugleich mit der schlagartigen Erkenntnis der Geprellten, so lange gepflanzt worden zu sein, umfängt uns das warme Gefühl, einen neuen Ort, eine neue Landschaft unseres Herzens entdeckt zu haben: Österreichische Volksmusik ohne Eisenbahnervorgartenmentalität, jenseits von Ö2, von rustikaleren Niedertrachten gar nicht zu reden.“
David Staretz [1]
Inzwischen sind 25 Joahr (steir. für Jahre) vergangen und "Aniada a Noar" feierte mit einem Festkonzert am 5. November 2008 in unveränderter Besetzung das Silberne Jubiläum im Grazer Orpheum. Im Jänner 2009 wurde der Noarnfülm (Regie: Heinz Trenczak) präsentiert, der die Geschichte der Noarn in Ton und Bild dokumentiert (Extraplatte, ISBN 978-3-221-95409-3).
Erweitert um Gabriel Froihofer (Schlagzeug, Mitglied von „Spafudla: Progressive Volksmusik“[2]) und Reinhard Ziegerhofer (Bass, Kontrabass) tritt die Gruppe als polka potente auf.
Einen Rückblick auf „30 Jahre Aniada a Noar“[3] bietet das gleichnamige Feature von Barbara Belic (veröffentlicht am 22. Oktober 2012) mit Statements von Andreas Safer und Michael Krusche. (Ein Beitrag der Sendereihe Radio Helsinki Musikerportrait 2012.) Im Frühjahr 2013 verließ Michael Krusche die Formation, um andere Projekte zu verfolgen.
„Aber 3 ist auch noch riesig, wenn man Aniada a Noar heißt. Geiger Michael Krusche hat sich ja im März nach 30 Jahren verabschiedet, um Solo-Pfade zu gehen.“
Kulturinitiative Gallnsteine, 26. Dezember 2013[4]
Das wurde dem Publikum ab dem Jahresbeginn vermittelt, etwa: „… bekamen die knapp 300 Besucher nicht nur die bekannten Noarnklänge und Lieder zu hören, sondern auch die nachdenklichen, kritischen Lieder und Texte von Michael Krusche, der in Zukunft auf Solopfaden wandelt.“ (Februar 2013)[5]
Die CD mit dem Titel „khult“ war dann schon das Produkt eines Trios, nicht mehr eines Quartetts, laut offizieller Website ab dem Juni 2013 verfügbar:
Quelle:  https://de.wikipedia.org/wiki/Aniada_a_Noar

Donnerstag, 19. April 2018

Pflichttermin - Kopfkino (2016)

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Die Wiener Austro-Blues-Rock-Band PFLICHTTERMIN veröffentlichte am 11. November 2016 ihr lang ersehntes Debütalbum „Kopfkino“ (Kiwisound). Bislang hat die vierköpfige Band ihr Publikum vor allem live begeistert.
Obwohl es bis Ende 2016 kein Album gab, kann man nicht behaupten, man kenne die rockige Formation nicht: Seit 2007 musizieren die Bandmitglieder miteinander, seit 2013 treten sie auf (bisher unter anderem am Frequency und Hafen Open Air). Sie ergatterten sogar zwei Features auf dem Radio-88.6-Sampler „Vienna Rocks“. Auf dem Album „Kopfkino“ hört man nicht nur Marsha Renell aka Planetenheidi (Gesang), Gerfried Aigner (Gitarre), Maxi Orth (Bass) und Alexander D. (Drums), sondern auch zwei weitere weibliche Stimmen als Backing Vocals: Alienne from Venus und Klara Krenek.

„Frisch erwacht küsst mich die Welt“

Die Musik von Pflichttermin wird getragen von mal fetzigen, mal luftig-leichten Gitarrenriffs, die tatkräftig von den Drums unterstützt werden. Die energiegeladenen Lyrics sind durchgehend auf Deutsch, geschrieben wurden sie von der Frontfrau Marsha Renell, die auch die Leading Voice ist. Das Spannende an den Liedern ist, dass sie zwar rockig sind, aber durch die weibliche Stimme und die bluesartigen Melodien auch ein fröhliches, lockeres Flair ausstrahlen. Immer wieder tauchen ausgeklügelte, mitreißende Gitarrensoli auf, die auf den Songs das Sahnehäubchen sind.

Das Album beginnt mit einem kraftvollen Track namens „Cowboysong“, der einheizt und Stimmung macht. Hier zeigen die vier richtig, dass sie mehr sind als nur irgendeine Rockband – ein Ohrwurm ist garantiert. Es geht weiter mit einer zunächst ruhigen Nummer, die sich jedoch zu einem fetzigen Null-Bock-Song entwickelt. Tatsächlich etwas ruhiger ist die Nummer 7 des Albums, „Tränenschwer“. Wie der Titel bereits erahnen lässt, ist die Stimmung hier melancholisch und nachdenklich. Dieser Track ist aber auch der einzige langsame auf dem gesamten Album: Für schwache Tanzfüße ist das wirklich nichts, man will einfach dazu hüpfen, singen und auf der Welle der Band mitsegeln.
Mit „Kopfkino“ hat Pflichttermin ein Album mit wahnsinnig viel Potenzial und durchgängig fantastischen Songs auf den Markt gebracht – bleibt nur zu hoffen, dass die Fortsetzung nicht lange auf sich warten lässt!
Quelle:  https://www.musicaustria.at/pflichttermin-kopfkino/

Mittwoch, 18. April 2018

Robert Bäcker - Solo oba net allan

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 Geboren  am 26. Oktober 1970 in Hainburg/Donau, aufgewachsen in Fischamend im Bezirk Wien-Umgebung. Mit 15 Jahren zur Gitarre ge diese Autodidakt erlernt. Die ersten Auftritte als Liedermacher bei gemeinsamen Lese- und Liederabenden mit Helmut Zenker (Kottan, Tohuwabohu,…) und Ernst Hinterberger (Ein echter Wiener geht nicht unter, Kaisermühlenblues,…). Diverse sporadche Auftritte solo, gemeinsam mit Patrik Binder sowie den Bands: X-Rated, Fischamend Friends, Lueriker, Lickers und Schäckehart. Teilnahme an Kaberett Wettbewerben, dem Grazer Kleinkunstvogel 2004 (2. Platz) sowie beim Brucker Schmähterling 2008 gemeinsam mit den “Tschunten” (3. Platz). Vater zweier Söhne, Lukas (geb. 1992) und Jakob (geb. 2003).
Quelle:  http://www.robert-baecker.com/biographie.htm

Dienstag, 17. April 2018

Jo Strauss - Ohne Dir (2016)

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Jo Strauss über sich

Jo Strauss schreibt Lieder, die, wie er selbst formuliert, "den Menschen das Herz aus der Brust reißen, es auf den Boden schmeißen und dann gehörig darauf herumtrampeln sollen!" Ganz der Tradition der Hauptstadt verpflichtet, ist nun bei aller lyrischer Schwere aber immer auch ein gute Dosis schwarzer Humor mit im Spiel. Nicht zu selten endet Strauss seine Kompositionen mit einem überaschendem Turn, der einem flugs das Lachen im Hals stecken bleiben lässt. Ein ausgeprägtes Faible für morbide Wienerlieder, schwere Philosophie und groben Unfug aller Art ist dabei sowohl während, als auch zwischen den Nummern kaum zu überhören. Am liebsten erzählt der studierte Philosoph und bekennende Materialist von der Grauslichkeit des Alltags, vom Sterben des öffentlichen Raumes und immer wieder von der Liebe, die bekanntlich ebenfalls gerne mal ziemlich fies sein kann. Dabei schaut Strauss aus, wie einer der Kaffehausliteraten der Wiener Moderne, klingt wie ein siebzig jahre alter Berufsraucher und hat eine Bühnenpräsenz, von der selbst ein Jon Bonjovi nur träumen kann. Begleitet wird er dabei von seinem Guten-Schlechte-Laune-Orchester, das so supa ist, dass es sich noch nie öffentlich verspielt hat und von brutalen Noise-Einlagen bis hin zur herzzerfetzenden Super-Down-Tempo-Ballade alle Stückln spielt.
Quelle:  http://fm4.orf.at/soundpark/j/jostrauss/main